Amt für Mutmaßungen – Jenny Offill

Eine Frau. Ein Mann. Eine Geschichte. Sehr simpel und pur erzählt Jenny Offill die Geschichte der Liebe, wie sie beginnen und enden kann. Es geht um sie, die eigentlich Kunstegomanin werden wollte, sich dann aber verliebte und ein Leben mit einem Mann aufbaute, der sie sich besonders fühlen ließ. Mit den wunderbarsten Worten beginnt alles, … Mehr Amt für Mutmaßungen – Jenny Offill

Ellbogen – Fatma Aydemir

Ihre Worte sind voller Wut, ohne bestimmte Richtung oder genauen Ausdruck. In jeder Bemerkung, Bezeichnung oder auch nur Randerscheinung kann man spüren, wie sehr sie die Welt für alles verantwortlich macht, während sie selbst zu Täterin wird. Das ist Hazal. Sie ist Deutsche mit türkischem Migrationshintergrund, wie es die Leute bei den deutschen Behörden ausdrücken … Mehr Ellbogen – Fatma Aydemir

Bis ans Ende der Geschichte (Jodie Picoult)

Ich bin verzaubert von Picoult, von ihrer Gabe, eine Geschichte so zu erzählen, dass sie die Seiten selbst verlässt und an mir und meinen Gedanken hängen bleibt. Lange liest sich dieser wunderbare Roman wie ein ganz normales Buch, ein leichtes Liebesdrama, denkt man, leicht unterbrochen und ein wenig gestört von den sonderbaren Zwischengeschichten, die in … Mehr Bis ans Ende der Geschichte (Jodie Picoult)

Dolfi und Marilyn (François Saintonge)

Der Name, das Cover und die Idee dahinter stecken voller Anrüchigkeit und Sarkasmus, sodass man wohl im ersten Moment nicht wirklich weiß, was damit anzufangen ist. Dieses Gefühl, nämlich dass man nicht genau weiß, was einen überhaupt erwartet, macht Bücher meiner Meinung nach spannend und geheimnisvoll. Was steckt hinter Adolf Hitler und Marilyn Monroe, die … Mehr Dolfi und Marilyn (François Saintonge)

Gottes Werk und Teufels Beitrag (John Irving)

So viele Themen, aus denen ich die undankbare Aufgabe habe, eines zu wählen, das ich nun als das Hauptthema dieses Klassikers behandeln werde. Abtreibung, Liebe, Hoffnung, Warten, Rettung, Waisen, Medizin, Zukunft, Tod, Sterben, Leben, Auferstehen, Pornographie und Äpfel, überall Äpfel. Und Dickens und Brontë spielen eine vielleicht noch größere Rolle als diese Äpfel. Ein konfuses … Mehr Gottes Werk und Teufels Beitrag (John Irving)

John Irving

Für mich ein unvergleichlicher Mann mit viel Ideenreichtum, mit großem Willen, Tabus zu brechen und in den Salon zu bringen, ohne sie einzubürgern, mit unfassbarem Wortschatz, mit Liebe zu jedem einzelnen Detail, mit viel Geschick, nicht zu viel zu sagen, um abzuschrecken; mit einer riesenhaften Portion Selbstvertrauen, seinen Namen unter seine Arbeiten zu setzen. Vielleicht … Mehr John Irving

Den Vater töten (Amélie Nothomb)

Ebenso wie mein erster Murakami hat mich dieser Roman der französischen Wunderautorin, die es regelmäßig mit ihren Romanen auf die Bestsellerlisten schafft, mehr als positiv überrascht. Ich hatte von ihrem erst kürzlich erschienenen Roman Champagner trinken durchweg positives gehört, und da hat mich dieser hier mit einer gewaltigen Anziehungskraft beim ersten Anblick sofort zum Kauf … Mehr Den Vater töten (Amélie Nothomb)

Die Pilgerahre des farblosen Herrn Tazaki (Haruki Murakami)

In jedem Buch lernen wir etwas über seinen Schreiberling, jedes Wort gehört zu ihm und gibt dem Leser die Möglichkeit, in die Gedanken eines Fremden einzutauchen. In jedem Buch steckt etwas Fremdes, das zu etwas Vertrautem wird und in jedem Buch steckt ein guter Freund, jemand, den man verstehen lernen kann oder zu ergründen versucht … Mehr Die Pilgerahre des farblosen Herrn Tazaki (Haruki Murakami)