Das Buch des Februars: „Vincent“ – Joey Goebel

Eigentlich immer zu Anfang jeden Buchclub-Monats des Diogenes-Buchclubs möchte ich kurz das Buch des Monats ankündigen, so kurz wie möglich vorstellen und meinen ersten Eindruck präsentieren. Da aber Anfang des Monats erst einmal die Ankündigung zum Buchclub kam, musste ja so oder so alles neu justiert werden und die Vorbereitungen auf dem Blog getroffen werden. Leider kam letzte Wochen Sonntag kein Beitrag von mir, das liegt vornehmlich an Prüfungsstress und wenig Zeit, und auch an meinem leichten Hang zum Perfektionistischen, wenn es ums Schreiben geht. Wenn, dann versuche ich viel sinnvolles und weniger sinnfreies hier zu veröffentlichen, und da letzte Woche partout nur Mist aus meinen Händen kam, habe ich kurzerhand beschlossen, es für dieses Mal gut sein zu lassen und den nächsten einfach besser vorzubereiten. Ich habe es zumindest versucht… Doch keine uninteressanten Fakten mehr aus meiner Problemzone Perfektionismus, weiter mit „Vincent“, dem Buch zum Februar!

Ein Wort: Packend. Die ersten paar Seiten, ein Brief an den siebenjährigen Vincent, sind, ich kann kein anderes Wort dafür verwenden, bombastisch. Nichts ist nicht perfekt an diesen kurzen Worten, so ehrlich und niederschmetternd, dass es einem mit zwei Sätzen das Herz bricht. „Vincent“ hat immenses Potential, einzuschlagen und regt schon früh zum Nachdenken an. Joey Goebel, der amerikanische Autor versucht in diesem Buch, die Unterhaltungsindustrie auf einen ironischen Punkt und gemeinsamen Nenner zu bringen, so scheint es, und es gelingt ihm meisterhaft. Immer in kurzen Abschnitten, die schon jetzt sehr gut zum Gesamtkonzept passen, und sich zu einem eigenen, sehr starken  Stilmittel entwickeln können, wird die Geschichte aufgerollt, wie es gerade passt. Die ersten Seiten sind geprägt von Verschlüsselungen und Andeutungen, Rückblenden und Zukunftsaussichten. Verdammt zum Unglück, das scheint hier jedermann mit jeder Faser seinen Wesens zu sein, welch Glück für uns Leser.

Kurz, „Vincent“ hat mich beeindruckt und ist der beste Einstieg in diesen Buchclub, den man sich hätte wünschen können! Rezension folgt noch diesen Monat!

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